Baby-Yoga, Kinderfechten, Säugling-Bodenturnen – viele Kleinkinder haben schon einen Terminkalender, der voller ist mit sportlichen Aktivitäten als der von den Großen. Dass körperliche Bewegung wichtig und gut ist, weiß inzwischen jeder. Doch wie viel darf, wie viel muss sein? Und was sagen die Kleinen eigentlich dazu?
Es lebe der Purzelbaum! Kaum können Kinder laufen, sind sie nicht mehr zu bremsen. Wie lange braucht Papa wohl, bis er mich fängt, wenn ich plötzlich loslaufe? Wie weit kann ich den Buggy schon alleine schieben? Wenn Kinder sich bewegen, werden nicht nur ihre körperlichen Fähigkeiten wie Motorik, Koordination, Gleichgewicht und Gelenkigkeit gefördert, sondern ebenso ihre kognitiven Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Konzentration und Wahrnehmung.
Im frühkindlichen Alter wird auch der Spaß an Bewegung erfahren – ein wichtiger Grundstein für ein Leben voller Gesundheit und Wohlbefinden. Doch man kann nicht genug betonen: Auf den Spaß kommt es an.
Bewegung ist essentiell für die Entwicklung. Darum hat jedes kinderzimmer hat ein Außengelände.
Spielerische Bewegungen wie Hopsen, Balancieren oder Planschen sind hier das A und O! Auch Fangen, Ticken oder Um-die-Wette-Rennen machen Freude und bringen die Kleinen komplett außer Atem. Richtig witzig ist auch, sich etwas zu schnappen und dann einfach loszuflitzen, sich vielleicht sogar zu verstecken. Leistungssport im Vorschulalter muss dagegen nicht sein. Solange Kinder von sich aus keine überdurchschnittliche Begeisterung oder Talent zeigen, müssen sie auch nicht schon mit vier Jahren zweimal die Woche zum Ballett oder Hockey.
Warum? Kinder sind von einseitigen Übungen und Wettbewerbssituationen oft überfordert – körperlich wie psychisch. Und das nimmt ihnen schnell die Bewegungsfreude. Zu Hause und im kinderzimmer wollen wir unseren Kids deshalb genügend Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten anbieten, aber ohne Zwang oder Leistungsdruck. Sie zeigen uns später schon von ganz allein, wo ihre Neigungen und Talente liegen – und die kann man noch früh genug gemeinsam fördern.
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Unverträglichkeiten bei Kindern: Wenn der Kakao auf einmal gefährlich wird.
Milch, Soja, Erdnüsse – Zum Glück kommen Unverträglichkeiten auf Nahrungsmittel bei Kindern seltener vor, als viele Eltern denken bzw. befürchten. Was Du aber trotzdem darüber wissen solltest, erfährst Du in diesem Artikel.
Wie aus dem Nichts sind sie da: Pusteln und Quaddeln, die den kleinen Luca fast um den Verstand bringen. Überall juckt es. Der Kleine hört nicht auf zu weinen. Ein Horrorszenario nicht nur für Kinder, sondern vor allem für betroffene Eltern. Die Ursache für solche Symptome kann eine Nahrungsmittelunverträglichkeit sein. Aber wir haben eine gute Nachricht für Dich: Unverträglichkeiten, die im Baby- und Kleinkindalter auftreten, verwachsen sich häufig.
Allergien bei Kindern: Gesundheit sagen reicht nicht.
Allergien werden immer häufiger bei Kindern festgestellt – das ist Fakt. Fast jedes zehnte Kind zwischen 3 und 17 Jahren leidet unter Heuschnupfen. Bei Asthma sind es immerhin vier Prozent. Warum Allergien in den vergangenen Jahrzehnten immens zugenommen haben, konnte die Forschung noch nicht klären.
Sonnenschutz für Kinder: So bleibt Dein Kind ein Sonnenschein!
Der richtige Sonnenschutz mit ausreichendem Lichtschutzfaktor ist wichtig, damit Dein Kind mit der Sonne um die Wette scheint. Gerade die Kleinsten sind besonders anfällig für einen Sonnenbrand und die damit verbundenen Folgen. Effektiver Lichtschutz ist bei ihnen besonders wichtig, denn Augen und Haut von kleinen Kindern reagieren sehr empfindlich auf UV-Strahlung. Und mit jedem Sonnenbrand steigt das Risiko, später an Hautkrebs zu erkranken. Wir als Erwachsene tragen die Verantwortung, Kindern möglichst früh beizubringen, sich richtig zu schützen.